KRÄTSCHELL

Johannes Krätschell schreibt bereits seit einigen Jahren und hat im sensiblen Humor sein Genre gefunden. Mit seinen Geschichten porträtiert er einsame Seelen aus Berlin-Pankow, die das Zeug hätten, die Welt zu erobern, wenn sie nur endlich sie selbst wären. Damit kann er auch die Urgesteine der Berliner Lesebühnenszene begeistern und ist dort gerngesehener Lesegast.

KINDERVATTER ÜBER KRÄTSCHELL:
Herr Krätschell schreibt – und er ist ein Meister seines Fachs. Sein Fach ist die Effekthascherei. Mit gekonnter Tension bedient er die Erwartungen der sich leidenschaftlich in Melancholie suhlenden Menschen. Auf einer Klaviatur aus Tränendrüsen spielt er die Stücke seiner Trivial-Literatur mit der Leidenschaft Rachmaninows und schafft es hierbei, wie kein Zweiter, den Zuhörer auf eine Reise in die wabernde Weichheit eines Mannes mitzunehmen, der einem vor der Lesung noch so maskulin und sympathisch erschien. Ein feiner Kerl ist er trotzdem, sonst hätte er ja nicht so einen großartigen Freund wie mich.

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