KINDERVATTER

Benjamin Kindervatter hat sich der Gratwanderung aus Slapstick, Satire und Gefühl verschrieben. Seine Beziehungsgeschichten über ein ungleiches Paar auf der Suche nach Gemeinsamkeiten sind voller Grotesken und Charme. Dem Traditionsverlag LangenMüller haben die Abenteuer so gut gefallen, dass sie diese 2014 als Roman mit dem Titel „Amuse-Gueule ist kein Dorf in Sachsen“ veröffentlicht haben.

KRÄTSCHELL ÜBER KINDERVATTER :
Der Kindervatter schreibt – und das, obwohl er nichts von Literatur versteht. Sein Genre ist die Anekdote. Oberflächliche Kurzweil, flach und leicht, eine gute Unterhaltung. Er kennt sie nicht, die Lust am Fabulieren, das Wortwerden von Farben, Taten und Gedanken, muss keinen langen Atem haben und kein fernes Ziel. Er hält Äußerlichkeiten den Spiegel vor und zerrt das Innere nur ans Licht, um es zu verlachen. Das aber beherrscht er wie ein Meister, die banale Seichte seiner Stücke mit prallem Humor aufzupeppen. Humor hat er wie fast kein Zweiter, doch ich bin eben auch noch da. Und ich schätze ihn dafür. Warum sonst sollte ich ihm dem Gefallen tun, ab und an eine Anekdote aus dem Ärmel zu schütteln.